Der Weg, Auf Den Sie Sich Als Dj Machen (von Der Allerersten ...
1 ➤ Dem DJ-Fieber verfallen
Dem DJ-Fieber verfallen
In diesem Kapitel
Was man braucht, um ein DJ zu sein
Technik und Kreativität
Am Ziel der Reise: die Tanzfläche
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Der Weg, auf den Sie sich als DJ machen (von der allerersten Platte, die Sie auflegen, wenn
Sie sich in die Welt der DJs begeben, bis zur letzten Platte Ihres ersten Sets vor einem
Club voller Leute), ist aufregend, kreativ und erfüllend. Aber Sie benötigen viel Geduld und
Übung, um dieses Ziel zu erreichen.
DJ-Plattenspieler (auch Turntables genannt), CD-Player und Mixer gehen inzwischen so schnell
über den Ladentisch, dass man den Eindruck bekommen kann, dass sie sich besser verkaufen
als Gitarren und Klaviere. Die DJs der Welt streben danach, zu unterhalten und gute Musik zu
spielen. Der Einzelne braucht im Wettstreit mit Gleichgesinnten aber etwas, das ihn von den
anderen abhebt. Das ist bei Ihnen das Wissen. Und ich kann Ihnen dazu verhelfen.
Die Grundlagen des DJ-ing entdecken
Beim Auflegen geht es in erster Linie um Musik. Kleidung, Autos, Geld und Ruhm
sind ganz nett, und ich bin mir sicher, dass sich DJs, die alle Aufmerksamkeit auf
sich ziehen, nicht beklagen. Aber was einen guten DJ wirklich ausmacht, ist, die
richtige Musik zu spielen und zu wissen, wie die Menge auf die Musik reagiert. Als
DJ sind Sie für die Nacht der Clubgäste verantwortlich. Daher müssen Sie wissen,
was das Publikum hören möchte, und Sie müssen die Verantwortung dafür über-
nehmen, dass das Publikum Spaß hat.
Was für ein DJ Sie werden, wird durch die Wahl und Verwendung Ihrer DJ-Werkzeuge und
durch Ihre DJ-Fähigkeiten bestimmt. Wenn Sie Musik lieben, gerne vor Publikum auftreten
und sich darauf einlassen möchten, das Auflegen von der Pike auf zu erlernen, haben Sie schon
eine solide Grundlage.
Die richtige Ausstattung finden
Sie werden durch die Ausstattung, die Sie als DJ verwenden, ebenso definiert wie durch die
Musik, die Sie spielen. Zunächst benötigen Sie folgende Grundausstattung:
4 Zwei Abspielgeräte: Sie haben die Wahl zwischen CD-Player, MP3-Player, PC mit DJ-ing-
Software oder dem herkömmlichen Vinylplattenspieler. (Weitere Informationen hierzu
finden Sie in den Kapiteln 2, 5, 7 und 15.)
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4 Einen Mixer: Mit dieser Trickkiste können Sie zwischen Titeln wechseln. Es gibt ver-
schiedene Mixer, mit denen Sie den Sound beim Mixen besser in den Griff bekommen. (In
Kapitel 8 erfahren Sie alles, was Sie über Mixer wissen müssen.)
4 Kopfhörer: Kopfhörer brauchen Sie, um sich die nächste Platte oder den nächsten Track
anzuhören, während Sie einen anderen noch spielen. (In Kapitel 9 erhalten Sie einige gute
Ratschläge.)
4 Verstärker: Sie müssen gehört werden, und je nach der Musik, die Sie spielen, müssen Sie
LAUT sein! (Mehr dazu finden Sie in Kapitel 10.)
4 Platten/CDs/MP3s: Was wäre ein DJ ohne etwas aufzulegen? (Lesen Sie Kapitel 3.)
Vorausgesetzt, Ihr Geldbeutel ist groß genug, stellt die Wahl zwischen CD und Vinyl keine Qual
mehr dar. Die Funktionen eines Plattenspielers stimmen mit denen eines CD-Players über-
ein, sodass die Entscheidung von Ästhetik, Geld und Ihren persönlichen Vorlieben abhängt.
Vielleicht gefällt Ihnen das Retrofeeling von Vinyl, und Sie finden die Musik, die Sie spielen
möchten, auf Vinylplatten. Oder Ihnen gefällt das Aussehen von CD-Playern oder Laptops, und
Sie bevorzugen die sofortige Verfügbarkeit von MP3-Dateien und CDs. Sie haben die Wahl.
Kapitel 3, 5, 7 und 15 können Sie bei Ihrer Entscheidung unterstützen.
Die Sache mit dem Geldbeutel
DJ-ing kostet Geld. Unabhängig davon, ob Sie Musik und Ausstattung online einkaufen oder
in einen Laden um die Ecke gehen, sollten Sie zunächst Ihre Finanzen checken. Wenn Sie
genug Geld gespart haben, verfügen Sie möglicherweise über ein gesundes Budget für Ihre
Ausrüstung. Aber denken Sie daran: Das ist nicht das Ende der Ausgaben. Jeden Monat werden
neue Titel veröffentlicht, Sie entdecken Titel, die Sie ungedingt in Ihr Repertoire aufnehmen
möchten und Sie werden den Preis anderer Dinge in die Anzahl der Platten umrechnen, die
Sie dafür bekommen können. Ich erinnere mich, dass ich einmal gesagt habe: »50 Euro für
ein Hemd? Das sind ja zehn Platten!«
Es ist zwar nicht sehr persönlich, aber es kann preiswerter sein, Geräte und Musik
online zu kaufen. Und wenn Sie sich derzeit keine DJ-Ausstattung leisten können:
Üben Sie mithilfe von PC-Software und kaufen Sie sich die echte Hardware, wenn
Sie besser bei Kasse sind. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Kapi-
teln 4 und 7.
Sich mit dem eigenen Repertoire auskennen
Während all der Jahre, in denen ich andere dabei unterstützt habe, DJ zu werden, war die
erstaunlichste Frage, die mir gestellt wurde: »Ich möchte DJ werden. Können Sie mir sagen,
welche Musik ich auflegen soll?« Für mich ist das eine komische Frage. Die Auswahl des (oder
der) Musikgenres ist wirklich wichtig, da Sie Liebe und Leidenschaft am Abspielen Ihrer Musik
mitbringen müssen. Schließlich werden Sie wohl den Rest Ihrer DJ-Karriere mit dieser Musik
verbringen.(Weitere Informationen zu Genres und Musikformaten finden Sie in Kapitel 3.)
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Wenn Sie Ihre Lieblingsmusik gefunden haben, hören Sie sie so oft wie möglich. Kaufen Sie
Platten und CDs, hören Sie Radio, suchen Sie im Internet nach Informationen zu diesem Genre;
das heißt, finden Sie so viel wie möglich darüber heraus. Diese Vorbereitung hilft Ihnen bei
der Auswahl der Platten, die Sie abspielen möchten, bei der Suche nach Künstlerremixen und
unterstützt Sie bei der Entwicklung Ihres eigenen Mixstils. Schon mit etwas Recherche, bevor
Sie mit dem Auflegen beginnen, werden Sie die vielfältigen Facetten und den Aufbau Ihrer
Lieblingsmusik verstehen. Aber achten Sie bei Ihren Recherchen darauf, dass Sie Ihre Musik
wie ein Werkzeug und dieses Werkzeug wie ein echter Handwerker behandeln.
Recherchieren und entdecken
Sie wissen, welche Musik Sie spielen möchten, und Sie haben sich für das für Sie geeignete
Format entschieden, Sie haben ein bisschen Geld gespart und nun müssen Sie sich durch das
riesige Angebot an Geräten arbeiten und unbedingt die beste DJ-Ausstattung für Ihren ersten
Auftrag als DJ erstehen.
Angesichts der Tatsache, dass sich die Technik schneller weiterentwickelt als ich
dieses Buch schreiben kann, können Sie schnell den Überblick über all die Features
von CD-Decks, Mixern und Plattenspielern verlieren. Nehmen Sie sich so viel Zeit
wie möglich, um zu entscheiden, was Sie kaufen möchten. Recherchieren Sie im
Internet, fragen Sie andere in DJ-Foren nach deren Meinung zu den Geräten, die
Sie im Visier haben, und vergewissern Sie sich, dass Sie etwas kaufen, mit dem
Sie das machen können, was Sie machen möchten, und dass der Preis nicht durch
Extrafeatures hochgetrieben wird, die Sie nie nutzen werden.
Im Folgenden finden Sie eine Orientierungshilfe, worauf Sie beim Kauf der einzelnen Teile
Ihrer Ausstattung achten müssen:
4 Gute DJ-Plattenspieler benötigen einen starken Motor, einen Pitch-Regler für die Einstel-
lung der Geschwindigkeit, mit der Platten abgespielt werden, sowie eine gute Nadel. Zudem
müssen sie eine robuste Bauart aufweisen, die die Erschütterungen und Misshandlungen
beim Auflegen aushält. Ein Hi-Fi-Plattenspieler für den Hausgebrauch erfüllt diese Anfor-
derungen leider nicht. Weitere Informationen hierzu finden Sie in Kapitel 5.
4 Mixer sind idealerweise mit 3-Band-EQs (Equalizer) für die einzelnen Eingangskanäle,
einem Crossfader, Cue-Reglern für den Kopfhörer und einer guten Anzeige für den Aus-
gangspegel ausgestattet, damit Ihnen nicht ein Lautsprecher um die Ohren fliegt. In Ka-
pitel 8 werden sowohl dieses Thema als auch weitere Funktionen des Mixers ausführlicher
behandelt.
4 CD-Decks müssen so robust sein, dass sie nicht jedes Mal springen, wenn die Bassdrum
über die Lautsprecher tönt. Die Bedienelemente an einem CD-Deck sind wichtiger als
an einem Plattenspieler, da die CD nicht manuell beschleunigt oder abgebremst werden
kann. Jogräder, benutzerfreundliche Zeit- und Trackdisplays sowie ein Pitch-Bend mit
Pitch-Regler sind die Kernfunktionen eines CD-Decks. Kapitel 15 ist allen CD-relevanten
Themen gewidmet.
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4 Kopfhörer müssen bequem sein, hohe Töne klar wiedergeben und externe Geräusche
reduzieren, sodass Sie die Lautstärke nicht zu hoch einstellen müssen. Ihre Ohren sind
ganz besonders wichtig. Versuchen Sie daher, den Kopfhörer nicht dauerhaft auf maximale
Lautstärke zu stellen. In Kapitel 9 finden Sie Hinweise für die Auswahl eines Kopfhörers
und Informationen zum Gehörschutz.
4 Lautstärke- und Tonregler sind der Schlüssel für die richtige Verstärkung. Für Ihr Wohn-
zimmer brauchen Sie keinen riesigen Verstärker und Bassboxen. Aber umgekehrt ist Ihnen
mit einer Hi-Fi-Anlage für den Hausgebrauch in einer Stadthalle auch nicht gedient. In
Kapitel 10 finden Sie Unterstützung bei der Suche nach der richtigen Balance.
Ihre Geräte anschließen
Wenn Sie alle Teile Ihres DJ-Setups beisammen haben, besteht Ihre letzte Aufgabe darin, die
Puzzleteile zu einem Ganzen zusammenzufügen. Es ist nicht nur wichtig zu wissen, wie Sie
Ihre Geräte anschließen müssen, das ist sogar absolut lebenswichtig. Wenn Sie nicht wissen,
was wo angeschlossen wird und welches die Ein- und Ausgänge Ihrer Anlage sind, können Sie
nicht nach Fehlern suchen, wenn etwas schiefläuft. Und Dinge laufen schief, und zwar zum
ungünstigsten Zeitpunkt. In Kapitel 11 erfahren Sie, was Sie über das die Anschlüsse Ihrer
Geräte wissen müssen.
Beatmatching erfordert Geduld und Übung.
DJ-ing ist eine Kombination aus Können und Kreativität. Beatmatching (Anpas-
sen der Geschwindigkeit, mit der zwei Titel abgespielt werden, sodass deren Beats
synchron sind) ist der technische Aspekt, der als Grundtechnik des Club-DJ-ings
betrachtet werden kann. Mit genügend Zeit, Geduld und Übung kann jeder diese
Technik lernen. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Kapiteln 12
und 15.
Neben dem Beatmatching hebt sich ein guter DJ von einem durchschnittlichen DJ durch
seine Kreativität ab. Zum Entwickeln Ihrer Kreativität benötigen Sie andere Bausteine. Dabei
kommt es darauf an, wie Sie die folgenden Bausteine zusammensetzen. Denn nur so werden
Sie ein guter DJ:
4 Einen guten Sound zu machen, ist der erste Baustein Ihrer Fertigkeit und Kreativität. Sie
brauchen ein gutes Gehör, um feststellen zu können, ob ein Titel bei einem Mix zu laut
ist oder ob auf der Tanzfläche zu viel Bass ankommt. Diese Fähigkeit entwickelt sich im
Laufe der Zeit und Sie können Sie durch Erfahrung ausbauen. Ein DJ mit einem guten
Gehör für Klangqualität ist dem Ziel, ein guter DJ zu werden, ein ganzes Stück näher. In
Kapitel 14 wird beschrieben, wie Sie durch Klangregelung einen klasse Mix entwickeln
können, und in Kapitel 19 erkläre ich Ihnen, wie Sie den Gesamtsound Ihres Mixes beim
Liveauftritt oder Aufnehmen regeln.
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4 Der zweite wesentliche Baustein, den Sie brauchen, wenn Sie ein kreativer DJ werden
möchten, ist, die Struktur eines Titels zu kennen. Wenn Sie aufregende Mixes erzeugen
möchten, müssen Sie wissen, aus wie vielen Takten und Phrasen Titel und Teile von Titeln
sich zusammensetzen. Im Laufe der Zeit entwickeln DJs ein Gefühl dafür, wie ein Titel
aufgebaut ist und was in einem Titel geschieht – und das nur, wenn sie den Titel hören
und nicht, wenn sie die zugehörigen Noten und Texte lesen. Kapitel 13 enthält eine aus-
führliche Beschreibung der Struktur von Songs.
4 Scratchen wird eher als eine Kunst betrachtet. Dennoch können Sie mithilfe dieser Tech-
nik den Mix aufregender und überraschender gestalten. Somit stellt diese Technik den
dritten Baustein dar, den Sie als kreativer DJ benötigen. Der Scratch-DJ lässt eine CD
oder Platte nicht mit normaler Geschwindigkeit abspielen, sondern stoppt sie von Hand
und spielt einen kurzen Abschnitt (auch Sample genannt) rückwärts und vorwärts und
erzeugt damit einen ganz besonderen Sound. Dies hilft auch bei den Grundtechniken
des DJ-ing. Da wird Ihnen beigebracht, dass Sie die Plattenoberflächen nicht berühren
sollen. Viele trauen sich den Umgang mit Vinylplatten oder mit einem CD-Regler nicht
zu. Beim Scratchen werden diese Bedenken schnell zerstreut. Hier bleibt also kein Raum
für Entschuldigungen. Ihre Fertigkeit, mit Titeln zu arbeiten, wird sich verbessern, selbst
wenn Sie nur die einfachsten Scratchmoves beherrschen, die in Kapitel 16 beschrieben
werden.
Hier geht es nur um Stil
Stil ist der eigentliche Schlüssel zur Kreativität, denn darum geht es bei der Musik. Die
Reihenfolge, in der Sie Ihre Titel einblenden, der Wechsel der Tonart, harmonisches Mixen,
der Wechsel der Genre, die Erhöhung des Tempos und das Erzeugen einer Achterbahnfahrt
voll Power und Energie sind die Gründe dafür, warum ein DJ besser als ein anderer ist.
Möglicherweise sind Sie technisch etwas schwach. Aber wenn Sie die richtigen Titel auf-
legen, wird man Ihnen das verzeihen. (Das ist aber keine Entschuldigung, die Grundlagen
zu überspringen!) Es geht darum, ein Set zusammenzustellen, das emotionale und phy-
sikalische Reaktionen der Leute hervorruft oder anders ausgedrückt, das dafür sorgt, dass
die Menge die ganze Nacht tanzt und Spaß hat.
Als DJ arbeiten
Der schwierigste Teil bei einem Auftritt besteht darin, überhaupt die Chance für einen Auftritt
zu bekommen. In der Unterhaltungsindustrie kämpfen Hunderte um einen Auftrag, und Sie
müssen der Beste sein, wenn Sie Erfolg haben möchten.
Sie müssen sich von Ihren Mitbewerbern klar abheben und sicherstellen, dass Sie sich selbst
vermarkten können. Überzeugen Sie Clubbesitzer und Organisatoren, dass Sie ein Gewinn für
den Club sind, und dann geben Sie alles in der Nacht.
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Und das müssen Sie tun:
4 Demos sind Ihr Fenster zur Welt. Sie sind die erste Möglichkeit, mit der Sie zeigen können,
was Sie als DJ drauf haben. Ein Demo ist Ihr Spiegelbild, egal ob Sie es Ihren Freunden,
Ihrem Chef oder einem möglichen Auftraggeber zeigen. Geben Sie nur Ihre besten Arbei-
ten weiter und entschuldigen Sie sich nicht, wenn Demobänder nicht gut genug sind. In
Kapitel 18 finden Sie Informationen über Demos.
4 Vermarkten Sie sich gut. Nutzen Sie alle in Kapitel 19 beschriebenen Möglichkeiten, um
auch nur eine erste Chance in einem Club oder in einer Kneipe zu bekommen.
Wenn Sie sich einen Auftrag gesichert haben, ist das erst die erste Etappe auf dem Weg vom
Anfänger zum DJ. Sie haben Zeit investiert, zu Hause einen guten Mix zu erzeugen, aber jetzt
müssen Sie - ob im angesagtesten Club Ihrer Stadt oder bei Maiers Hochzeit im Gemeindehaus
- eine Nacht erfolgreich bestreiten.
Bedenken Sie vor Ihrem Auftritt unbedingt Folgendes (ausführlichere Informationen finden
Sie in den Kapiteln 19 und 20):
4 Wie bei allem ist Vorbereitung der Schlüssel zu einer erfolgreichen Nacht. Lassen Sie sich
auf keine Überraschungen ein, recherchieren Sie so viel wie möglich, erkunden Sie das
Unbekannte, regeln Sie alle Geldfragen, stellen Sie sicher, dass Sie und der Chef des Clubs
(oder die Veranstalter der Hochzeitsfeier) dieselben musikalischen Vorstellungen haben,
sodass Sie sich in der Nacht wirklich nur um die Unterhaltung der Gäste kümmern müs-
sen.
4 Eine der wichtigsten Fertigkeiten, die Sie entwickeln müssen, ist es das Publikum zu
verstehen. Es dauert möglicherweise Wochen, Monate oder gar Jahre, bis Sie die diese
Fertigkeit richtig beherrschen. Die Signale, die Sie aus der Körpersprache auf der Tanz-
fläche erkennen können, gleichen denen beim Pokerspiel. Sie beobachten die Tanzfläche
und reagieren sofort darauf, wie die Leute tanzen. Ein Abflauen der Stimmung fangen Sie
schnell auf und ein Stimmungshoch bauen Sie weiter aus, sodass die Nacht zu einem
unvergesslichen Erlebnis wird.
4 Da Sie der Mittelpunkt der Nacht sind, müssen Sie ein geselliger Mensch sein. Sie reprä-
sentieren den Club, also müssen Sie sich entsprechend verhalten. Ein falsches Wort zur
falschen Person, ein falscher Titel zur falschen Zeit oder auch so etwas Simples wie, dass
Sie aussehen, als hätten Sie keinen Spaß an Ihrem Job, kann sich auf der Tanzfläche fatal
auswirken, und Ihr Job als Entertainer ist in Gefahr.
Denken Sie zu Hause oder in einer Bar, auf einer Hochzeit in einem Gemeindehaus
oder am Mainset in einem riesigen Nachtclub auf Ibiza vor allem immer daran,
dass Sie da sind, weil Sie DJ werden möchten. Sie lieben Musik, Sie möchten Ihre
Zeit investieren, Sie möchten Menschen unterhalten und Sie möchten dafür An-
erkennung bekommen.
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